In der analogen Fotografie stand ISO für die Filmempfindlichkeit. Je empfindlicher der Film, desto weniger Licht wurde benötigt. In der digitalen Fotografie verhält es sich sehr ähnlich. Hier steht ISO für die Lichtempfindlichkeit des Sensors.

Während sich ein Wechsel eines analogen Film mit unterschiedlichen ISO Einheiten damals als sehr schwierig gestaltete, ist es heute ein großer Vorteil, den ISO Wert von Foto zu Foto unterschiedlich einstellen zu können.

Auswirkungen

Stellst du die ISO Zahl hoch, ist der Sensor empfindlicher. Dadurch muss der Sensor nicht mehr so lange belichtet werden. Diese Berlichtungszeitverringerung kannst du zum einen durch eine Blendenschließung oder durch eine kürzere Verschlusszeit erreichen.

Du siehst, mit dem ISO kannst du deine bisherigen Einstellungen noch unterstützen.

Probleme

Hier ist jedoch auch Vorsicht geboten! Ab einer gewissen ISO Zahl (abhängig vom Kameratyp) rauscht das Bild. Wie im folgenden Beispiel zu sehen, wird das Bild besonders in dunklen Flächen unrein. Um dies zu verhindert, sollte man den ISO Wert wieder heruntersetzen und dafür lieber mit anderen Blenden- bzw. Verschlusszeiteinstellungen arbeiten.

M99C0210

geringer ISO-Wert, dafür längere Belichtungszeit

M99C0208

höherer ISO-Wert, dafür geringere Belichtungszeit